Zuerst kam der Konformismus: Ende und Transformation des alternativen Milieus


„Die Figur des ‚Schreibtischtäters'“, so heißt es in einem kulturwissenschaftlichen Call for Papers von Prof. Dr. Dirk van Laak und Jun.-Prof. Dr. Dirk Rose für eine gleichnamige interdisziplinäre Tagung in Essen im Oktober, „ist untrennbar mit der Geschichte des Dritten Reiches und seiner Aufarbeitung verbunden, insbesondere mit der Person Adolf Eichmanns und speziell in dessen Deutung durch Hannah Arendt„. Seither verstehe man hierunter im engeren Sinne den Bürokraten, der ohne innere Bewegung und von seinem Schreibtisch aus per Erlass den Mord organisierte. Inwiefern eignet sich diese Figur für einen paradigmatischen Typus der Moderne? Wie sehr hängt das Tun eines solchen Stuhlarbeiters mit gesellschaftlichem Konformismus zusammen? Und schließlich: Wie ist es heute um Konformismus bestellt?

I. Der Schreibtischtäter als paradigmatischer Typus der Moderne

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Aktionen mit Namen wie „Blutiger Füller“ überreichten z.B. der Ausländerbehörde des Landkreises Göttingen entsprechende Insignien, um auf Missstände hinzuweisen. Im angesprochenen Fall von 2004 sollte der Vater einer Familie libanesischer Bürgerkriegsflüchtlinge aus Ossenfeld in die Türkei abgeschoben werden.

Bild von Indymedia.org unter Creative Commons Lizenz CC BY-SA 2.0 DE.

Noch in den aktuellen Debatten um die mit Drohnen vom Schaltpult aus operierenden Militärs finde sich die variierende Zuschreibung als „Schreibtischtöter“. Bei der genannten Tagung soll es nicht allein um die „Totalitarismen des 20. Jahrhunderts“ (vgl. Artikel: Die Linke und die Religion) gehen, sondern man möchte den Schreibtischtäter „als einen paradigmatischen Typus der Moderne selbst“ herausarbeiten. Im Hintergrund stehen die Theorien von James Burnham, der bereits 1941 in „The managerical revolution“ (1951 dt. als „Regime der Manager“; vgl. auch eine Entgegnung von George Orwell 1955) annahm, dass in allen (kapitalistischen, kommunistischen und faschistischen) Gesellschaften die Manager zur neuen Elite werden. Dieser Hierarchie der Täter käme dabei auch die Tat der Massenpropaganda zu, also das Erzeugen eines konformistischen Anpassungsdrucks. Während aber im 20. Jahrhundert durchaus Schriftlichkeit als „‚Schlüsseltechnologie‘ des Schreibtischtäters“ (so das CfP) gedeutet werden kann – mitsamt der Schreibmaschine als wichtigem ikonographischen Element -, wirkt der Begriff im Zeitalter der Smartphones und des allgegenwärtigen Internets anachronistisch.

Es wäre allerdings auch verkürzt, mittels einer naturalistischen Deutung der Technik als einer Fortsetzung der Evolution moderne Mythenbildung zu betreiben und auf eine Ablösung der Manager-Elite qua technischer Innovation zu hoffen, als handele es sich dabei um ein evolutionsbedingtes Naturereignis. Insofern gelte es den Kapitalismus zu beschleunigen (man vgl. zur Bewegung des Akzelerationismus den Artikel von Cord Riechelmann in der FAZ, 23. Dez. 2013; dort finden sich auch Links zum Manifest).

Sicherlich ist es auch schon eine wichtige Feststellung bezüglich der Verantwortung eines jeden Menschen über das, was er oder sie schreibt bzw. äußert (oder einfach mitträgt – im Job etc.). Eine quantitative Erhöhung der „Schreibtischtäter“ eines propagandistischen Apparats – um im Bild zu bleiben – bedeutet da zunächst nur einen erhöhten Konformitätsdruck. Für Burnhams Modell eines gemeinsamen Trends der drei Systeme sollte sich dabei der „propagandistische Apparat“ nicht zu monolithisch vorgestellt werden.

Eher produktiv scheint es mir zu sein, an die Theorie Hannah Arendts von einer ihrer Ansicht nach problematischen Verquickung von Politik und Erziehung seit der Aufklärung zu erinnern (vgl. Artikel Peter Pan und die zwölf Stämme: Das Spiel als Paradigma). Das Dilemma zeigt sich in jeder Reform als Ausdruck der Volkssouveränität und zugleich Minderheitenpädagogik (und damit Bevormundung).

Konformitätsdruck kann dabei bedeuten, dass die berühmten „Nischen“ nicht mehr geduldet werden, in denen sich eine alternative Gegenkultur einrichten konnte. Es kann einen Anstieg von Diskriminierungen von als nicht-konformistisch gedeuteter Lebensstile bedeuten, d.h. auch einen Zuwachs an Rassismus, Antisemitismus oder Antiziganismus. Dazu gehören auch die immer zahlreicher werdenden Einforderungsversuche eines Rechts auf Diskriminierung. Mehrheitskonforme Meinungsmacher „legalisieren“ in ihren Teilöffentlichkeiten (z.B. der Stammtisch) bestimmte Formen der Minderheitenhetze (oder z.B. Sexismus). Der Rechtspluralismus wird dabei begründet durch einen suggerierten Rollentausch. Gerne soll die Minderheit mittels ihrer Helfer in einer Art Verschwörung oder milder intransparenten Formen der Zusammenarbeit die in Frage gestellte Antidiskriminierungsgesetzgebung erwirkt haben. Diese Stammtisch-Putschisten gehen dabei zumeist davon aus, dass ihr „Putsch“ im Kleinen folgenlos bleiben wird. Dominieren sie ihre Teilöffentlichkeit, welche Diskriminierungen „legalisiert“, scheinen Diskriminierungsopfer zu selten den Mut zu finden, Anzeige zu erstatten.

Schon die durch den Verschwörungstopos gegebene Parallelisierbarkeit mit antisemitischen Stereotypen zeigt eine leider nachhaltige Wirksamkeit antisemitischer Denkmuster, aus welchen andere Diskriminierungsformen sich z.B. strukturell bedienen und Elemente übernehmen – d.h. kopieren und anpassen -; sei es gegen soziale Bewegungen oder neue Religionen gerichtet (vgl. Schoeps / Schlör: Antisemitismus. Vorurteile und Mythen; München 1995, S. 227; außerdem Gerhard Besier [Hg.]: Religionsfreiheit und Konformismus. Über Minderheiten und die Macht der Mehrheit, Münster 2004). Dazu gehört die Zuschreibung einer geheimen Tradition (des Ritualmords) oder Intention (der Weltherrschaft).

II. Das Verschwinden des alternativen Milieus

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Die SINUS-Milieus in Westdeutschland Anfang der 1990er Jahre, nach Flaig et al. (1997): Alltagsästhetik und politische Kultur.

Zeichnung von Till Westermeyer unter Creative Commons Lizenz  CC BY-NC-SA 2.0 DE.

Gestiegener Konformitätsdruck ist konkret schwierig nachzuweisen. Als Indizien seien zunächst die Sinus-Milieu-Studien (vgl. zu diesen ausführlicher den Artikel zur Spiritualität) genannt, welche bis 1995 ein alternatives Milieu ausmachten (Anfang der Achtziger 4%). Es war zunächst der einzige Kandidat der (postmaterialistischen) Neuorientierung, doch das hedonistische Milieu konnte bereits zu Beginn der Neunziger auf dieser Skala aufholen. Manche deuten dies so, dass der gesamtgesellschaftliche Trend für mehr Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein ein spezifisches Milieu überflüssig gemacht habe (z.B. Sylva Liebenwein: Erziehung und soziale Milieus. Elterliche Erziehungsstile in milieuspezifischer Differenzierung, Berlin 2008, S. 43; auch „Spiritualität“ ist übrigens in einer spezifischen Form im Mainstream angekommen, vgl. Interview mit Judith Stander). Auf der anderen Seite taucht Vergleichbares als „Leitmilieu der ‚Postmaterialisten‘ (oder ab 2010 dann als sozialökologisches Milieu) wieder auf“ (Till Westermayer: Bürgerliche Werte, 2012). Vermutlich greift auch die These einer einfachen „Verbürgerlichung der Alternativen“ zu kurz, handelt es sich doch um verschiedene Generationen, deren Postmaterialismus entsprechend abweichend konzipiert sein dürfte (vgl. Artikel über Generationsbegriff; außerdem folgende Zusammenfassung einer Sinus-Studie von 2008: Wie ticken Jugendliche?).

Seit 2000 bereits häufen sich die Meldungen über angeblich mehr Konformismus unter Studierenden. Eine Publikation des Schweizer Markt- und Meinungsforschungsinstituts DemoSCOPE „Trends. Die Jugend von heute“ von 2012 kommt zu dem Resümée:

„Der Konformismus ist eine neue Tendenz bei den Jungen [gemeint ist die jüngere Generation]. Das Ausma[ß] des Konformismus nähert sich den Werten der älteren Bevölkerungsmitglieder an. Nonkonformistische Jugendkulturen, wie man sie aus der Hippiezeit der Siebziger kannte, sind weitgehend inexistent. Gruppenweiser Konformismus hat Einzug gehalten. Das Phänomen, dass äu[ß]ere Merkmale einer Jugendkultur nach kurzer Zeit von einer breiten Masse aufgenommen werden, hat seit den 1980er-Jahren stark zugenommen. Dies erschwert die Entstehung neuer authentischer Jugendkulturen mit inneren Werten und kreativen Aspekten. Konformismus wird au[ß]erdem im heutigen gedrängten Wohnraum der Schweiz von Kindheit her angelernt und selten hinterfragt.“ (S. 60 [PDF])

Bereits 2002 konnte man in der Reihe „Aus Politik und Zeitgeschichte“ über „Jugendkultur“ lesen:

„Seit Mitte der neunziger Jahre gewannen bei Jugendlichen aus Ost- und West-Deutschland „die traditionellen Werte der Höflichkeit und Arbeitsethik und der Sparsamkeit rasch wieder an Bedeutung“; die intergenerationelle Kluft ist zum Ende der neunziger Jahre „nahezu in sich zusammengebrochen“. [Elisabeth Noelle-Neumann/Thomas Petersen, Zeitenwende. Der Wertewandel 30 Jahre später, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, B 29/2001, S. 15-22.] Doch würde ein solcher Entwurf sonniger Landschaftsbilder konfliktfreier Inter- und Intragenerationalität bloß auf einer wissenschaftlich verbrähmten Verdopplung der Verdrängung destruktiver Gewaltverhältnisse und massiven Unbehagens in unserer Kultur beruhen. Denn die Annahme, wir hätten es mit einer Jugendgeneration zu tun, die in einen ‚unverderbten‘, kulturell reichhaltigen Erfahrungsraum hineingewachsen sei und der ein weit geöffneter Erwartungshorizont nur noch das Problem bereitet, richtige Wahlen zu treffen, wird schon angesichts der nicht abreißenden Meldungen über rassistische Vorurteile zu revidieren sein, die sich keineswegs mehr auf den Wahn kleiner Jugendsubkulturen begrenzen lassen. Der Wertewandel ist nicht abgeschlossen, sondern erfährt eine Art halbierte Schubumkehr: Konformismus trotz angewachsener Reflexivität der Subjekte und Offenheit der kulturellen Textur. Ein Konformismus der fünfziger Jahre kann sich gewiss nicht wiederholen, doch können neokonformistische Haltungen auf hohen reflexiven Niveau entstehen. Und als bedrohlichstes Anzeichen für diesen neuen Konformismus ist erstmals von einer Protestbewegung die Rede, deren Impuls von chauvinistischen, autoritären und fundamentalistischen Selbstverständlichkeiten getragen wird, die sich breitflächig in sozialen Milieus der Bundesrepublik zu verankern scheinen.“ (Thomas Köhler, Jugendgenerationen im Vergleich: Konjunkturen des [Non-]Konformismus, B5, 2002)

Doch nicht alle Versuche, Konformismus auszumachen, beschreiben tatsächlich eine für Minderheiten problematische Homogenität des Öffentlichen: So liefert Martin Weigert auf netzwertig.com ein entsprechendes Beispiel für eine bestimmte Form der Rhetorik: „Bei Twitter und in anderen Teilen des sozialen Netzes herrscht ein Konformitätsdruck, der durch die Furcht ausgelöst wird, am virtuellen Pranger zu landen. Die Entwicklung gefährdet langfristig die Demokratie“ (Konformismus im Netz, 2.1.2014). Bezüglich Online-Diskussionen etwa um die Razzia bei einer Religionsgemeinschaft zeigte sich die Relevanz gemeinschaftsbildender Argumentationsstrategien (vgl. auch Interview über digitale Sinnsucher). Doch ist Weigert insofern zu widersprechen, als dass der „virtuelle Pranger“ als Antwort auf Fälle von sexistischen oder rassistischen Äußerungen gerade keinen Konformitätsdruck der Mehrheit gegenüber Minderheiten darstellt (vgl. auch Blog-Artikel Entsolidarisierung und Sündenbocksuche im Zeichen der Krise; zudem Arno Widmann: Rassismus in Deutschland: Die Mitte rückt nach rechts, Frankfurter Rundschau, 13. Nov. 2012; sowie die Grafik „Formen des Sexismus“ im Zeit-Interview mit Prof. Julia Becker, 24. Jan. 2014).

Zugleich sind nicht alle Beobachtungen Weigerts zu verwerfen. Dennoch gilt auch hier, dass das „Streben von Millionen Nutzern nach ‚Likes'“ einer Mentalität entspringt, die nicht allein auf die Existenz der Software-Technologie digitaler sozialer Netzwerke zurückgeführt werden kann.

III. Fazit: Zuerst kam der Konformismus

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In der Bibel sagt Jakob zu Laban: „Ich will heute unter deinem Vieh umhergehen. Und du sondere dort alle schwarz gesprenkelten oder schwarz scheckigen und alle dunklen Schafe aus, ebenso die weiß scheckigen und weiß gesprenkelten Ziegen. Das soll mein Lohn sein“ (1. Mose 30,32). Häufig wird die Redewendung vom schwarzen Schaf auf eine auch durch die Jakobepisode belegte Schäferpraxis zurückgeführt. In einem Sittenbuch der Englischen Gesellschaft von 1839 aus der Feder eines Francis Joseph Grund liest man: „Ein schwarzes Schaf des Gesetzes bezeichnet einen grausamen, die Armen bedrückenden Advokaten“ (S. 309). Außerdem werden häufiger schwarze Schafe im Kontext von Tieropfern an eine altgriechische Gottheit genannt. Aktuell wird das schwarze Schaf in einer Herde aus weißen Schafen gerne zur Veranschaulichung von Konformismus bzw. Außenseitertum verwendet.

Bild von Jesus Solana unter Creative Commons Lizenz CC BY 2.0.

Einen anderen Ansatz verfolgt Florian Kessler in der Zeit unter der Überschrift „Lassen Sie mich durch, ich bin Arztsohn!“ am 23. Januar: „Warum ist die deutsche Gegenwartsliteratur so brav und konformistisch? Weil die Absolventen der Schreibschulen von Leipzig und Hildesheim alle aus demselben saturierten Milieu kommen“. Wie sehr hängt der aktuelle Konformismus mit „der Krise“ zusammen und einer strikten Elitenselektion einerseits und geringeren Möglichkeiten einer elitenfernen Gegenkultur andererseits? Selbst Studien der Bertelsmann-Stiftung sprechen seit 2012 davon, dass die Mittelschicht schrumpfe („Mittelschicht schrumpft – Soziale Schere klafft immer mehr auseinander„, Der Westen, 13. Dez. 2012):

„Es gibt heute deutlich mehr Single-Haushalte (etwa 40 Prozent) als vor zehn Jahren. Auch die Steuerreformen seit Mitte der 90er-Jahre haben dazu beigetragen. Der Spitzensteuersatz wurde gesenkt, Wohngeld und andere Sozialleistungen aber nicht an die Inflation angepasst. Der Rückgang bei den normalen sozialversicherungspflichtigen Vollzeitjobs und die Zunahme ‚atypischer Beschäftigungsverhältnisse‘ wie Minijobs, Teilzeit- oder Leiharbeit nennt die Studie als weitere Gründe für das Schrumpfen der Mittelschicht.“ (ebd.)

Diese materialistischen Argumente sollten dabei nicht darüber hinwegtäuschen, dass Konformismus – wie oben gesehen – bereits zur Jahrhundertwende festgestellt wurde, als die alternativen Milieus bereits ein halbes Jahrzehnt lang aus den Sinus-Grafiken verschwunden waren. Der Konformismus ist älter als die Smartphones, die NSA-Überwachung und die Weltwirtschaftskrise. Eventuell hängt er mehr mit den Folgen der Wende, der sogenannten „Spaßgesellschaft“ der Neunziger und dem oben angesprochenen Prozess der Vereinnahmung von Jugendkulturen zusammen.

Konformismus ist also vielleicht auch Ursache oder zumindest begünstigender Faktor derjenigen Entwicklungen, denen heute das (weitere) Erzeugen von Konformitätsdruck zugeschrieben wird (sei es im Bereich Telekommunikation und Sicherheit oder im Bereich Arbeit und gesellschaftlicher Status). Es scheint eine Art Teufelskreis zu sein, der den Konformismus quasi per Rückkopplung immerfort verstärkt (im Sinne eines Regelschaltkreises der Kybernetik).

Eine solche Entwicklung ist indirekt für alle Grundrechte problematisch. Nebenbei ist sie auch innovationsvermindernd. Ein Klima, welches alternativen Lebenskonzepten gegenüber eher intolerant eingestellt ist, scheint dabei zugleich eines zu sein, welches sozusagen „klassische“ Diskriminierungsformen eher toleriert wie Rassismus, Sexismus, Antisemitismus oder Ablehnung anderer Religion und Weltanschauung.

Gegenüber Burnhams eingangs genannter Idee eines gemeinsamen Trends der modernen Gesellschaften, seien sie kapitalistisch, kommunistisch oder faschistisch eingerichtet, jeweils Manager als Funktionseliten auszubilden, welche – so die angedeutete Ergänzung des zitierten Call for Papers – durch ihre Tätigkeit ein Gefüge von „Schreibtischtätern“ und Konformitätsdruck etablieren, bleibt nur der Einwand, dass das Modell nicht erklären kann, wie es überhaupt zu einem alternativen Milieu kommen konnte. Es wäre verkürzt, dieses Milieu einfach mit der Systemkonkurrenz gleichzusetzen, auch wenn seine Existenz sich sicherlich auch dem Bestehen eines Systemkonkurrenzdruckes mit verdanken mag. Schließlich ist besagter Trend im Kern antidemokratisch; Konformität bzw. das Fehlen einer echten, handlungsfähigen Opposition sind eine Gefahr für die Demokratie.

Christoph Wagenseil

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