Hexe und Gender: Eine Transformationsgeschichte der Diskriminierungsfigur des Ketzers

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Heute geht es nicht um moderne Wicca, welche eine neue Hexenreligion leben (vgl. aber das Interview mit Dr. Marion Näser-Lather über Wicca: eine performative “Naturreligion” und die (re)konstruierte Tradition). Im Interview mit Kristina Göthling (Religionswissenschaft Bochum) steht die europäische Hexenverfolgung der frühen Neuzeit Mitteleuropas im Mittelpunkt des Interesses. Bei diesem Streifzug durch die europäische Geschichte stehen weniger mittelalterliche oder frühneuzeitliche Konzepte von „Magie“ bzw. magische Praxis zur Debatte, sondern Aspekte der Stereotypisierung, der Transformationen von Diskriminierungsfiguren wie des Ketzers und der Hexe und der Umwertung in späteren romantischen oder zeitgenössischen Diskursen.

 

1575 - Molitor, Ulrich - Von Hexen und Unholden

Titelbild von Ulrich Molitor: „Von Hexen und Unholden, Ein Christlicher nutzlicher und zu disen unsern gefährlichen zeiten notwendiger Bericht ; auß Gottes wort, Geistlichen unnd Weltlichen Rechten, auch sunst allerley Historien gezogen“, Straßburg : Christian Müller d.J., 1575, VD16 M 5979. Ein Klick auf das Bild führt zum Eintrag im Verzeichnis der Drucke des 16. Jahrhunderts.

Über das Mittelalter bestehen einige Klischees. Gerade wenn es um Religion geht, zeichnen Ideen vom Mittelalter dieses oft als eine Art monolithischen Block. Was hat es mit der Vielfalt im Mittelalter auf sich – und was sind „Mikrochristentümer“?

Epochen sind konstruierte Größen, um Geschichte fassbar zumachen, daher ist es vorab bereits schwierig vom „Mittelalter“ zu sprechen, da sich schon an der zeitlichen Eingrenzung die Geister scheiden. Monolithisch und „finster“, wie es gerade in der medialen Welt gern dargestellt wird, war die Zeit des Mittelalters aber sicherlich nicht. Vielfältig waren in dieser Zeit, ganz ähnlich wie heutzutage, auch die Kulturen. Der Einfluss anderer Denkweisen, die beispielsweise durch die Kreuzzüge ihren Weg u.a. in den deutschsprachigen Raum fanden, beeinflussten die Menschen, die Gesellschaft und somit auch die Religion des Mittelalters. „Ketzer“ und „Häretiker“ sind zumeist geläufige Bezeichnungen für Menschen, die einen anderen Glauben lebten. Diese Begriffe haben als Quellenbezeichnung durchaus ihren Wert – überliefern sie ja die Entstehungsgeschichte sowie das damit verbundene Wertesystem dieser Zeit. Beiden Begriffen haftet eine negative Wertung an, die häufig auch verallgemeinert genutzt wird. Ich habe in meiner Arbeit auf Christoph Auffarths Begriff der „Mikrochristentümer“ zurückgegriffen. Hierunter sind Gruppen zu verstehen, welche noch Kernelemente des christlichen Glaubens enthalten – beispielsweise die Wassertaufe o.ä. – aber dennoch andere Riten praktizieren, die sie grundlegend von der römischen Dogmatik unterscheiden. Es handelt sich also um einen wertfreien Begriff, der den damals aufkommenden Gruppen einen Namen gibt.

Sie haben in Ihrer Arbeit einige Bewegungen des Mittelalters betrachtet, welchen „Häresie“ vorgeworfen worden sind. Welche sind das – und inwiefern liefern deren Gegner eine Vorarbeit für das düstere Geschichtskapitel der Hexenverfolgungen?

Ich habe mich in meiner Arbeit besonders mit den großen Bewegungen des Mittelalters beschäftigt: den Katharern, den Waldensern sowie den Beginen. Die Katharer oder auch Albigenser gelten als sogenannte „Erzketzer“, daher leitet sich der Begriff „Ketzer“ von ihrem Namen ab und wurde später zu einer verallgemeinernden Bezeichnung. Die Katharer glaubten an ein dualistisches Weltbild, welches sie schnell in Verbindung mit der Manichäismus brachte – eine bereits für das frühe Christentum wichtige „häretische“ Bewegung, eigentlich eine konnkurrierende synkretistische Religion. In ihrer Vorstellungswelt war alles Irdische von einem schlechten Gott erschaffen, somit galt u.a. die Fortpflanzung, aber auch die Nahrungsaufnahme als unrein. Waldenser hingegen verfolgten die sogenannte imitatio christi – ein demutsvolles Leben in Annäherung an das Leiden Christi. In ihren Predigten waren sie auch dem, zumeist auch verschwenderischen, Lebensstil des Klerus kritisch gegenübergetreten, was mitunter zu einem Konflikt mit der christlichen Kirche und schließlich zur Deklassierung als „Häretiker“ führte. Beginen bewegten sich stetig in einer Grauzone zwischen Orthodoxie und Häresie. Es handelt sich hierbei um eine reine Frauenbewegung [das männliche Pendant nannte man Begarden, Beginen lebten für sich in von Frauen geführten Beginenhöfen; Anm. Red.], welche ebenfalls das streng orthodoxe Ziel der Predigt und Armut anstrebte und sich der Pflege der Armen, Kranken und Alten widmete. Ein grundlegendes Problem aller Bewegungen war, dass nun für Frauen die Möglichkeit bestand, religiöse Ämter zu übernehmen und u.a. zu predigen. Was in der Kirche undenkbar war, war in den Mikrochristentümern Realität. Dieser Umstand ist relevant für die späteren Hexenverfolgungen, welche ihren Schwerpunkt in der darauffolgenden Epoche der Frühen Neuzeit haben sollten. Der Hexenglaube wurde in Mitteleuropa von wenigen Hexer-Prozessen abgesehen auf das weibliche Geschlecht fokussiert, da die Frau in der Vorstellung der damaligen Zeit als Mängelwesen wahrgenommen wurde, welches dem Mann besonders im Geist unterlegen sei. Durch diese behauptete Unterlegenheit schien sie somit empfänglicher für die Verführungen des Teufels – nach der Logik Teufelspakt – Hexerei – Schadenszauber (maleficum). Der Stereotyp der Hexe greift auf die gleichen Stereotype zurück, wie sie bereits in der Verallgemeinerung bei „Ketzern“ verwendet wurden. Das Umkehrprinzip ist hier an erster Stelle zu nennen. Man nahm an, dass „Ketzer“ und „Häretiker“ all das taten, was den christlichen Glauben ausmachte, nur eben in umgekehrter Form: So wurde eine Hostie nicht geweiht, sondern geschändet; die Gebete wurden rückwärts vorgetragen, man vergoss den Messwein, anstatt ihn zu trinken [das umgedrehte Kreuz erhielt allerdings erst im 20. Jahrhundert eine antichristlich-satanische Bedeutung; als „Petruskreuz“ zierte es ansonsten viele Kirchen und Wappen, der Apostel empfand sich für unwürdig, auf die gleiche Weise wie Jesus Christus hingerichtet zu werden, allerdings sollen „Hexen“ das Kreuz mit Füßen getreten oder sich mit linker Hand bekreuzigt haben; zu falschen Neomythen über angebliche frühere Belege für invertierte Kreuze vgl. The Myth of the witch’s foot: How the John Birch Society created a hoax about the Peace Sign, 2012; Anm. Red.].

 

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Druck von Albrecht Dürer um 1500: Eine Hexe reitet rückwärts auf einer Ziege.

Bild des British Museum, Nr. 1868,0822.188, unter Creative Commons Lizenz CC BY-NC-SA 4.0.

 

Über allem stand der Vorwurf der Anbetung des Teufels. Dieses Prinzip findet sich auch bei der Hexenverfolgung wieder, jedoch in ausgedehnter Form. Hier werden nicht nur die christlichen Elemente umgedreht und zu einer Teufelsanbetung verwandelt, vielmehr wurden nun auch alltägliche Dinge umgekehrt. Anstatt den Besen zum Fegen zu benutzen, fliegt die Hexen auf ihm und das zumeist rückwärts, anstatt Kinder zu lieben, tötet sie den Nachwuchs. Weiter ist auch der Kessel als Haushaltsgerät nun zu einem Gefäß worden, in dem Unwetter oder Gift zusammen gemischt wird. Zu der Transformation des Ketzerstereotyps zum Hexenstereotyp kommt jedoch auch als Gegenbild die Rolle der Frau in der gewöhlichen nicht-monastischen Gesellschaft, welche während des Mittelalters und der Frühen Neuzeit zumeist auf die häuslichen Tätigkeiten begrenzt war: also das Kochen, aber auch die Pflege von Gebärenden, Kranken und Alten. Der Umgang mit verderblicher Nahrung und der Zugang zum Tod – als Hebamme, Pflegerin oder Heilerin – bildeten eine Angriffsfläche, sodass Frauen der Hexerei angeklagt werden konnten, wenn das Essen verdorben war, oder jemand erkrankte oder starb, obwohl man sie um Hilfe für baldige Genesung bat [Anm. Red.: man vgl. aber Walter Rummel: ‚Weise Frauen‘ als Opfer der frühneuzeitlichen Hexenverfolgungen?, historicum.net, 2003]. Demnach ist dem Stereotypen des „Ketzers“, welches zumeist noch geschlechterübergreifend genutzt wurde, noch das Tätigkeitsfeld der Frau hinzugefügt worden, wodurch das geschlechtsspezifische Bild der Hexe entstand.

Ihnen geht es insbesondere um Stereotypenforschung und Diskriminierung. Wie steht es unter diesem Blickwinkel um „Ketzer“ und „Hexe“? Wie kombinieren unterschiedliche Diskriminierungsformen historisch z.B. Sexismus, Rassismus bzw. religionsbezogene Diskriminierung?

Im Zuge des Prozesses der Stereotypisierung kommt es, sobald negative Empfindungen auftreten, auch zu Diskriminierung. Die großen drei Diskriminierungsformen sind der Sexismus, der Rassismus und die Altersdiskriminierung. All diese Formen sind kein modernes Phänomen, sie lassen sich auch bereits in der Vergangenheit, so auch während der Hexenverfolgung, finden. Die Ketzer- und Hexenverfolgungen wurde auch durch eine starke Propaganda begleitet und somit bezogen sich die Stereotypen zumeist auch auf Äußerlichkeiten: René Girard, ein französischer Literaturwissenschaftler, befasste sich mit dem Phänomen von Gewalt und Religion aus theologischer Sicht. Er nannte die Auswahlkriterien für Verfolgung „Opferzeichen“. Solche können seiner Meinung nach Behinderungen, Zugehörigkeiten zu anderen Kulturen, aber auch das weibliche Geschlecht sein. Menschen aus anderen Kulturen waren in der Gemeinschaft des Mittelalters vertreten, galten aber zumeist als sonderbar. Der Islam wurde beispielsweise als schlimmste „Häresie“ verstanden [Anm. Red: vgl. Übersetzer als Konquistadoren. Eine Geschichte der “Eroberung” heiliger Texte durch den Westen]. Rassismus war somit, trotz stetigem Kulturaustausch, stark verbreitet. Wie bereits zuvor erwähnt, galt die Frau als Mängelwesen. Das allein verdeutlicht schon den herrschenden Sexismus. Innerhalb der christlichen Kirche besaß die Frau dennoch pro forma eine Gleichberechtigung und zwar in der Heilsberechtigung. Dennoch war die Frau gerade finanziell meist abhängig von ihrem Ehemann und ihr Zugang zu Bildung, war bis auf die Ausbildung im Kloster, die nur sehr wenigen, zumeist adligen Frauen möglich war, sehr begrenzt. In der mittelalterlichen Gesellschaft war die Ausbildung zudem geschlechtsspezifisch, d.h. Männer bildeten das männliche Personal und ihre Söhne aus, Frauen die Töchter und die weiblichen Angestellten. Da es sich bei Hexereidelikten meist um angebliche missglückte häusliche Tätigkeiten handelte, wie verdorbenes oder vergiftetes Essen, oder eine Totgeburt, und das Wissen über diese Dinge einzig in der Domäne der Frau lag, förderte dies den vorherrschenden Sexismus. Zum Sexismus kommt die Altersdiskriminierung, welche sich besonders im Bild der alten, vertrockneten Witwe zeigt. Hexen werden in der zeitgenössischen Kunst des Mittelalters und der Frühen Neuzeit zumeist als alte Frauen, mit hängenden Brüsten und verbitterten Gesichtern dargestellt. Die sonstige Darstellung entspricht keinem Stereotyp, da prinzipiell jede Frau eine Hexe sein konnte. Das Merkmal der roten Haare ist ein Produkt der Romantik und war während der Hexenverfolgung noch kein Bestandteil des Stereotyps [Anm. Red.: man vgl. auch Buddhas Drittes Auge – Populäre religionsgeschichtliche Irrtümer von A bis Z]. Alte Frauen, welche auch bereits in der Menopause waren, galten als vertrocknet, und brauchten daher Flüssigkeit, welche sie, der Vorstellung nach, u.a. im Blut von Kindern fanden [Anm. Red.: man vgl. auch Säfte und Kräfte – Ansätze zu einer Religionsgeschichte der Körperflüssigkeiten]. Weiter wurden Witwen zumeist auch an den Rand der Städte gedrängt, was sie näher zum Wald brachte, ebenfalls ein häufig auftretendes narratives Element in der Darstellung einer Hexe. Lyndal Roper, eine australische Historikerin, die sich besonders mit den Hexenprozessen in Deutschland auseinander gesetzt hat, stellt die These auf, dass viele der Hexenprozesse von dem Gegensatz Fruchtbar und Unfruchtbar überschatten werden. Auffällig ist jedoch, dass die gleichen Diskriminierungen damals wie heute – bei Tötungen sogenannter „Hexen“ z.B. in Afrika – auftreten.

In einer der letzten Ausgaben der evangelikalen Zeitschrift „idea spektrum“ wurde behauptet (im Interview mit dem katholischen Kirchenhistoriker Arnold Angenendt, Münster; 19. Mai 2015), die Kirchen wären gegen die Praxis der Hexenverfolgung gewesen, und diese sei vom Volk ausgegangen. Wie beurteilen Sie die historische Sachlage.

Es kann definitiv nicht davon ausgegangen werden, dass die Kirche an der Hexenverfolgung unbeteiligt war. Spontane Steinigungen und Verbrennung waren dennoch meist das Produkt von Hetzjagden, die von der Bevölkerung ausgegangen waren. Die kirchliche Prozedur sah anders aus: In der Regel wurde den Angeklagten ein Prozess gemacht, was vor allem im Vergleich zu der Praxis der Ordale (Gottesbeweise) als Fortschritt gewertet werden muss. Die sogenannten Feuer- und/oder Wasserproben, wie sie besonders im Mittelalter, aber auch teilweise noch in der Frühen Neuzeit durch die Bevölkerung praktiziert wurden, wurden durch die Inquisition abgelöst. Diese sah eine Anhörung, eine Untersuchung und einen Richtspruch vor und war demnach deutlich fortschrittlicher. Die Anzahl der Todesurteile von Inquisitoren ist tatsächlich relativ gering, und liegt in manchen Regionen auch im einstelligen Prozentsatz – die meisten Urteile sahen das Tragen von Bußgewändern, Entäußerung des Besitzes o.ä. vor. Auch war rein formell die Kirche und der Staat getrennt: d.h. da das Christentum offiziell kein Blut vergießen durfte, wurde die Folter nicht von Kirchenmänner vollzogen. Sollte es zu einer Todesstrafe kommen, so war auch hier der Henker kein Mann der Kirche. Demnach war die Kirche häufig nicht die ausübende Macht, aber dennoch stets beteiligt.

 

St Agatha

Dieses Bild findet sich auf verschiedenen Webseiten zum Thema Hexenverfolgung als Bildbeleg für den Einsatz der Folter durch die Inquisition. Die abgebildete Malerei aus dem frühen 15. Jh. zeigt tatsächlich das Martyrium der Hl. Agatha von Catania (250 u.Z.).

 

Das Bild der Hexe lebt bis in die Gegenwart weiter (vgl. Märchen und Magie zwischen Wirklichkeit und Fiktion. Eine Kritik). Was lässt sich von den beschriebenen Stereotypen wiederfinden?

Die Hexe ist eine gängige Figur in Grimms Märchen, in denen sie meist der Ursprung allen Übels ist. Sie verflucht, vergiftet, beherrscht das Wetter etc. Weiter ist sie meist eine alte Frau, die von der Gesellschaft ausgestoßen ist, und am Rande der Zivilisation, meist sogar im Wald lebt. Häufig sehnt sie sich zudem nach Schönheit, Jugend und der Liebe eines Mannes, was mitunter der Auslöser ihrer Gräueltaten ist. So findet sich dieser Gegensatz zwischen Jugend und Alter beispielsweise bei Schneewittchen und den sieben Zwergen. Diese Aspekte zeigen alle Elemente des zuvor beschriebenen Stereotyps auf: die alte Frau, die sich nach Fruchtbarkeit sehnt, missgönnt anderen ihr Glück und tötet daher Kinder oder verdirbt die Ernte. Weiter wird dieser Stereotyp auch ergänzt und seltenere Merkmale wie beispielsweise rote Haare hinzugefügt. Auch das Zusammenbrauen von Tränken in einem Kessel ist ein zentrales Element, welches immer noch stark an die Praxis des Kochens erinnert. In Disneyfilmen lebt dieses Bild nach wie vor weiter. Auch in modernen Horror- und Fantasyfilmen ist es immer wieder anzutreffen, doch tritt nun auch verstärkt ein Bild der guten Hexe auf. Diese ist meist jünger, in weiß gekleidet und übt ‚weiße Magie‘ aus. Hier findet sich ein Pendant zur Heilerin.

Welche Irrtümer über die Hexenverfolgungen sind weiterhin stark verbreitet?

Eine der größten Irrtümer bezüglich der Hexenverfolgung, welcher nach wie vor verbreitet ist, betrifft die Frage nach der Zahl der Opfer. Insgesamt forderte die Hexenverfolgung ca. 50.000 – 60.000 Menschenleben, weitaus weniger als die lange angenommen Opferzahlen in Millionenhöhe. Dazu kommt das Bild des folternden und mordenden Geistlichen. Wie bereits erwähnt wurden diese Taten zumeist vom staatlichen Henkern begangen, hinzu kommt die deutlich höhere Zahl der Freisprüche und/oder anderen Urteilen ohne Todesfolge, die dem blutigen Image der Kirche gegenüberstehen. Tatsächlich gab es auch häufig spontane Hinrichtungen von Seiten der Bevölkerung, welche in den offiziellen Büchern der Städte nicht mit aufgeführt werden. Weiter ist das Bild der zaubernden Frau nur in Mitteleuropa stark verbreitet. Die Hexenverfolgung war aber nicht allein auf Frauen beschränkt: in Irland und Island war die Anzahl der angeklagten Männer deutlich höher als der Anteil der Frauen.

Danke für das Interview.

Das Interview führte Christoph Wagenseil.

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2 Kommentare:

  1. Man vgl. auch „Unterdrücktes Geheimwissen weiser Frauen? Die historischen Hexenverfolgungen aus Sicht der neuen Hexen“ von Mathias Pöhlmann und „Hexenverfolgung in historischer Perspektive. Klärungen und Deutungen“ von Rita Vollmer in dem neuen EZW-Text „Hexenverfolgung“ (Nr. 237/2015).

  2. Pingback: Religionswissenschaft & Gender Studies: Selbstbestimmungsrechte und Theorie – REMID Blog

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