Archiv für die Kategorie ‘Neuoffenbarungen’
Freitag, 21. September 2012
Karl Mannheim übertrug 1928 das kunstepochale Verständnis von Bewegungen, wie es spätestens seit “Sturm & Drang” und der Romantik Gang und Gebe wurde, auf den Begriff der “Generationen”. Inhalte und historische Ereignisse sollten es nun sein, welche ein Generationsgefüge bestimmen. Bis dahin waren “Generationen” lediglich statistisch relevante Einheiten von zumeist 30 Jahren. Auch für die Religionswissenschaft ist dieser Begriff von Relevanz geworden, etwa dadurch dass es gerade der gelungene Generationswechsel sei, welcher zum wichtigen Indiz dafür wird, dass eine Neue Religion sich verfestigt bzw. etabliert. Dieser Generationsbegriff hat einige Konsequenzen nicht nur für Debatten um sogenannte “Sekten”.
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Tags:Autoritäre Persönlichkeit, Avantgarde, Bhagwan, Bildung, Channeling, Family Science, Gemeindegründungsbewegung, Generation X, Generation Y, Generationenforschung, Guruismus, Hare-Krishna-Bewegung, Internet, Jugend, Kingdom Ministries, Kunstavantgarde, Lichtarbeit, Mormonen, Neue Religionen, Pädagogik, Reformhinduismus, Religionssoziologie, Religionsstatistik, Religionsstifter, Sai Baba, Säkularisierung, Sektendebatte, Sri Chinmoy, Subkultur, Vereinigungskirche, Vineyard
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Freitag, 27. Juli 2012
Nein, es geht nicht um die Missionierende Kirche der Kopimisten, einer kürzlich als Religion in Schweden anerkannten Gemeinschaft von Filesharern aus dem Umfeld der europäischen Piratenparteien mit auch ersten Anhängern in Deutschland. Ausgehend von einem “Verhängnis” der Kunst, am treffendsten durch Walter Benjamins Aufsatz über einen “Verlust der Aura” des “Kunstwerk[s] im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit” (1935/6) auf den Punkt gebracht, gilt der erste Blick dem religiösen Urgrund der Original-Kopie-Unterscheidung bzw. seiner Konstruktion durch aufgeklärte moderne Autoren. Auch in der älteren (religionsphänomenologischen) Religionswissenschaft spielt diese Unterscheidung eine Rolle bzw. der Gedanke ihrer Überwindung. Doch ebenso für die neuere Religionswissenschaft dürfte – auf historischem und philologischen Gebiet – die Frage nach Kopie und Original noch nicht ganz vom Tisch sein. Im Grunde stehen nur Umgangsweisen zur Wahl, die jeweils den Religionswissenschaftler wie Don Quijote bei den Windmühlen erscheinen lassen: Es geht um Authentizität und Falsifikation.
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Tags:Authentizität, Brahma Kumaris, Esoterik, invented religions, Klassiker, Neue Religionen, Philologie, Religionsphänomenologie, Religionstheologie
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Freitag, 04. Mai 2012
Ob es bei der Deutschen Bank um den Ackermann-Nachfolger Anshu Jain und seine Herkunftsreligion, den Jainismus, geht oder um aktuelle US-Präsidentschaftskandidaten – auf einmal spielen die auf diese Weise ins Gespräch kommenden Religionen in den Medien eine Rolle. Während die Medien auf diese Weise Privates in das Blickfeld des öffentlichen Interesses erheben, spielen Religionen als öffentlicher Akteur selbst zunehmend eine marginaler werdende Rolle – zumindest äußern Vertreter der Religionen solche Wahrnehmungen mit Besorgnis (man vgl. Blog-Artikel “Wie steht’s mit der Offenheit für Religionen in Großbritannien? – Die Baroness, der Papst, die Jedi-Ritter und die Medien“). REMID möchte zu diesem Fragenkomplex eine Artikelserie starten, die mit interessanten Beiträgen aus verschiedenen Perspektiven das aktuelle Verhältnis von Religionen und Öffentlichkeit erörtert. Den Anfang macht ein Interview mit Dr. Ralf Grünke, Sprecher der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage als stellvertretender Direktor des Europäischen Büros für Öffentlichkeitsarbeit.
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Tags:Amerika, Denomination, Deutschland, Erweckungsbewegungen, Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, Mormonen, Religion und Öffentlichkeit, Tonga
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Sonntag, 05. Februar 2012
Dass Neue Religiöse Bewegungen es in manchen Ländern schwer haben, ist nicht nur am Beispiel Italien zu sehen, wo eine Liste mit 650 vermeintlich “satanischen” Gruppen mediale Aufmerksamkeit erzeugt (vgl. Artikel “Des Teufels Netz“). Auch in Russland besteht ein schlechtes Klima für Neue Religionen. Deren angeblich 600.000 bis 800.000 Anhänger erleben ähnliche Stigmatisierungen wie in der vergleichbaren sogenannten “Sektendebatte” im Deutschland der 1980er und 1990er Jahre vor dem Beschluss der Enquete-Kommission des Bundestages 1998: Die Bhagavadgita der Hare-Krishna-Bewegung (ISKCON) wäre beinahe indiziert worden, nachdem bereits die Schriften des Scientology-Begründers L. Ron Hubbard sowie “68 Publikationen der Zeugen Jehovas und 15 Werke des verstorbenen islamischen Theologen Said Nursi” als „extremistisch“ eingestuft worden sind.
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Tags:Christenverfolgung, Hare-Krishna-Bewegung, Neue Religiöse Bewegungen, Neue Religionen, Religionsfreiheit, Russland, Sektendebatte, Zeugen Jehovas
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Freitag, 27. Januar 2012
Es war ausgerechnet ein Gewaltverbrechen, welches letztes Jahr in den Medien vorübergehend die Frage virulent machte, was eigentlich christlich sei – also z.B. ob die neue christliche Kirche, welche ein Anders Behring Breivik in seinem Manifest einfordert, tatsächlich als eine neue Form von Christentum zu werten sei (vgl. Blogartikel “Was ist eigentlich christlich? Neue Antworten auf eine alte Frage”). Allgemein gültiger waren die dabei zitierten Aussagen eines ökumenischen Impulsreferates: “Das Christentum kann immer nur von einem konfessionellen Standpunkt aus beschrieben werden (als katholisch, protestantisch, lutherisch, calvinistisch, orthodox, freikirchlich …)”; “es gibt nicht ein einziges ’spezifisches’ Merkmal des Christentums”. Das Problem der Einteilung, unterdrückt man nicht gänzlich den Willen zur Systematisierung, stellt sich genau genommen bei jeder Neuen Religion. Der neutrale Religionswissenschaftler hat es dabei noch schwerer als solche, die “spezifische” (wesentliche) Merkmale einer Weltreligion zu kennen glauben.
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Tags:Adventisten, Baptisten, Christian Science, Denomination, Dritte Konfession, Erweckungsbewegung, Esoterik, Häresie, Körperschaft des Öffentlichen Rechts, Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, Konzilien, Lange Reformation, Lorber-Bewegung, Mormonen, Neue Religionen, Neugeist-Bewegung, Orthodoxie, Prä-Astronautik, Religionsbegriff, Religionssystematik, Schisma, Sektendebatte, Universelles Leben, Vereinigungskirche, Zeugen Jehovas
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Freitag, 09. Dezember 2011
Nach Hai-Ran Woo lautet die koreanische Übersetzung von “Pluralismus”: “Chonggyo Dawôn Chûi” (”Religion” – “mehrere Quellen” – “Ideologie” / “-ismus”) und als Konzept sei “religiöser Pluralismus” durch zunächst westlichen Einfluss dann über die koreanische Religionswissenschaft bekannt gemacht worden. Ihre Rolle habe sich dadurch ergeben, dass es keine dominante Religion in Korea gebe (vgl. Die Dialogbewegung aus der Perspektive nicht-westlicher Religion. In: Michael Pye / Edith Franke (Hrsg.): Religionen nebeneinander: Modelle religiöser Vielfalt in Ost- und Südostasien, Münster 2006, S. 121-144). Über den religiösen Pluralismus Südkoreas interviewten wir Religionswissenschaftler Dr. Heinz-Jürgen Loth.
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Tags:Korea, kut, Mudangs, musok-kyo, Synkretismus, Transkulturation, Vereinigungskirche, Weon-Buddhissmus, Won-Buddhismus
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Samstag, 16. Juli 2011
Das Verhältnis von Religionen zu Texten ist alles andere als eine banale Angelegenheit. Nicht nur in Anbetracht von z.B. Höhlenmalereien als frühen Gedächtniskünsten (oder “Texten”) oder bzgl. der intrareligiös bedeutsamen Unterscheidung von Schrift- bzw. Offenbarungsreligionen und ihrem jeweiligen Gegenüber im abendländischen sowie islamischen Bereich. Nicht nur als wichtiger Erfahrungsbereich für die Entwicklung von (biblio)mantischen und hermeneutlichen Auslegekünsten, als somit wichtiger Anfang des Interpretierens und Kommentierens.
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Tags:Analyse, Interpretation, Isebel, Methodologie, Neue Religionen, Paläonautik, Philologie, Rastafarians, Religionsbegriff, Umbanda
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Freitag, 25. März 2011
Religionswissenschaft ist in den Medien deutlich unterpräsentiert. Neben den Blogs von Michael Blume und Kerstin Probiesch ist nicht viel in der Blogosphäre zu finden. Insbesondere letzterer ist zu verdanken, dass das Thema auch bei REMID immer wieder eine Rolle spielte, wenn auch leider lange Zeit einer Umsetzung harrte. Überhaupt gilt es, das Web 2.0 auch in Deutschland als relevant für akademische Öffentlichkeit zu etablieren.
Dieser Blog soll der Idee nach eine Plattform für alle REMID-Mitglieder sein, aber auch Gäste dürfen in Absprache kleine Artikel beitragen. Dabei können sie sich mit einem eigenen Account als Autor einloggen, erhalten damit zwar keine Möglichkeit, den Blog im Layout zu verändern, aber können eigene Artikel bearbeiten mit einem benutzerfreundlicheren “You see is what you get”-Editor. Es ist, als ob man ein WORD-Dokument schreibt. Auf diese einfache Weise können Neuigkeiten aus der Religionswissenschaft bzw. religionswissenschaftliche Analysen des Zeitgeschehens um Religionen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Auf neue Einträge verweisen wir dabei über Twitter oder bewegung.taz.de, um sie bekannter zu machen. [...]
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