Archiv für die Kategorie ‘Interreligiöser Dialog’
Samstag, 27. April 2013
Vor bald zwei Jahren wurde der Frage “Religionswissenschaft im Aufwind?” nachgegangen, anlässlich der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Religionswissenschaft (DVRW), die sich 2011 in Heidelberg diesem Thema widmete. Dieses Jahr ist es wieder so weit: “Empirie und Theorie — Religionswissenschaft zwischen Gegenstandsorientierung und systematischer Reflexion“, darum geht es bei der diesjährigen Tagung vom 11.-14. September in Göttingen. Ein solcher Titel bietet einen Anlass, mal nachzufragen: Was forschen ReligionswissenschaftlerInnen eigentlich aktuell in Deutschland?
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Tags:Dialog, Esoterik, Fundamentalismus, interkulturelle Theologie, Internet, Kreationismus, Missionstheologie, Neuer Atheismus, Nonkonformismus, Pluralisierung, Religion und Naturwissenschaft, Religionshybride, Religionskritik, Religionswissenschaftliche Reliionskompetenz, Religiöse Gegenwartskultur, Säkularisierung, Synkretismus
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Donnerstag, 21. März 2013
Interreligiöse Bildung sei an den meisten Kitas nach wie vor ein Fremdwort, fasst ein Artikel auf den Webseiten des Deutschlandradios das Ergebnis einer Studie, die Religionspädagogen von der Uni Tübingen in Stuttgart vorgestellt haben, zusammen. Die Tübinger Forscher fordern, “dass das Thema ‘Gott und Religion’ in allen Kitas – egal ob kommunal oder konfessionell – zum Bildungsauftrag gehören sollte”. Vorbildlich sind hier z.B. die Projekte des Leipziger Zentrums für europäische und orientalische Kultur e.V. (ZEOK). Grundlegend für die Bildungsarbeit des ZEOK ist das Projekt WELTKISTE, das 2007 von Rudaba Badakhshi initiiert wurde und seitdem erfolgreich weiterverfolgt wird. Bahnbrechend für die Seminartätigkeit war das Modellprojekt der Stadt Leipzig von 2009-2011 „Qualitätssicherung in Kindertagesstätten – Maßnahmen zur Verstärkung der Integration von Kindern mit Migrationshintergrund in den kommunalen Einrichtungen“, bei dem ZEOK mit der Durchführung von Weiterbildungen beauftragt war. Der Verein verfolgt die Vision, “den kulturellen Dialog sowie das kulturelle Zusammenwirken von Orient und Okzident zu unterstützen, das wechselseitige Verständnis zu erhöhen und das gemeinsame kulturelle Erbe in all seiner Vielfalt darzustellen und zu pflegen” (vgl. auch Interview “Anders berichten. Gegen Sterotype in Bezug auf Islam und arabische Welt“). REMID interviewte Elke Seiler zu den Projekten des Vereins.
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Tags:Anti-Bias-Ansatz, Diversity, Integration, Interkulturalität, interreligiöse Bildung, Jugend, Konfessionslose, Migration, Orientalismus, Religion und Öffentlichkeit, Religionslosigkeit, Religionspädagogik
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Samstag, 14. Juli 2012
Bereits die Methodik Friedrich Heilers (1892-1967) verweist auf die problematische Stellung seiner Arbeit zwischen Wissenschaft und Religion, zwischen wissenschaftlicher analytischer Untersuchung der Religionen und charismatischer Offenbarung. Heiler selbst sieht sich in einer solchen Kluft; seine Metaphorik spricht seinem Werk eine Art „Weg der Mitte“ zu, statt mythischen Bildern aus dem Leben des jungen Siddharta Gautama wählt er aber solche aus der Odyssee Homers, um seine Position zu umreißen und schreibt im Vorwort zur fünften Auflage seiner Dissertation „Das Gebet – eine religionsgeschichtliche und religionspsychologische Untersuchung“ (München: Ernst Reinhardt 1923, 5. Auflage [Erstausgabe 1918]): „Die Charybdis des modernen ‚Objektivismus’ ist nicht minder gefährlich wie die Scylla des liberalen ‚Subjektivismus’“ (Heiler 1923, S. XI).
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Tags:Ethnische Religionen, Gebet, Klassiker, Meditation, Mystik, Prophetentum, Psychologismus, Religion im Singular, Religionsphänomenologie, Religionstheologie, Urmonotheismus, Versenkung
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Freitag, 04. Mai 2012
Ob es bei der Deutschen Bank um den Ackermann-Nachfolger Anshu Jain und seine Herkunftsreligion, den Jainismus, geht oder um aktuelle US-Präsidentschaftskandidaten – auf einmal spielen die auf diese Weise ins Gespräch kommenden Religionen in den Medien eine Rolle. Während die Medien auf diese Weise Privates in das Blickfeld des öffentlichen Interesses erheben, spielen Religionen als öffentlicher Akteur selbst zunehmend eine marginaler werdende Rolle – zumindest äußern Vertreter der Religionen solche Wahrnehmungen mit Besorgnis (man vgl. Blog-Artikel “Wie steht’s mit der Offenheit für Religionen in Großbritannien? – Die Baroness, der Papst, die Jedi-Ritter und die Medien“). REMID möchte zu diesem Fragenkomplex eine Artikelserie starten, die mit interessanten Beiträgen aus verschiedenen Perspektiven das aktuelle Verhältnis von Religionen und Öffentlichkeit erörtert. Den Anfang macht ein Interview mit Dr. Ralf Grünke, Sprecher der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage als stellvertretender Direktor des Europäischen Büros für Öffentlichkeitsarbeit.
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Tags:Amerika, Denomination, Deutschland, Erweckungsbewegungen, Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, Mormonen, Religion und Öffentlichkeit, Tonga
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Freitag, 13. April 2012
Virtuelle Welten haben von Anfang an einen utopischen Charakter – sei es das “Projekt Xanadu” als früher Versuch einer digitalen universalen Bibliothek 1960 (benannt nach einer Zeile des Gedichtes “Kubla Khan Or A Vision in a Dream” von Samuel Taylor Coleridge von 1798), sei es die später gebrochene Euphorie eines Stanislaw Lem (vgl. die Artikel des Science-Fiction-Autoren auf Telepolis, insbesondere “Progression des Bösen” von 2001 im Vergleich mit “Meine Abenteuer mit der ‘Futurologie’” von 1997). Überhaupt liegen virtuelle und ideale Welten qua Konstruktionsmoment schon nahe beisammen (vgl. die Einführung des Bandes “Virtuelle und ideale Welten” von Ulrich Gehmann, Karlsruher Studien zur Technikgeschichte Nr. 8, Karlsruhe 2012). Sinnkonzepte, ob nun weltanschaulich, religiös oder spirituell, spielen also grundsätzlich eine Rolle. Wie es konkret um Religionen in den Neuen Medien bestellt ist, dazu befragte REMID die Religionswissenschaftlerin Anna Neumaier von der Ruhr-Universität Bochum.
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Tags:Anonymität, City-Kirche, Futurologie, Hacker, Internet, Medienwissenschaft, Pseudonymität, Rituale, Second Life, Social Media, Tabu, Virtualität
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Freitag, 18. November 2011
Es war im Jahr 1978, als Edward Said den Begriff “Orientalismus” prägte und damit den westlichen, “eurozentrischen” Blick auf die arabische Welt als einen „Stil der Herrschaft, Umstrukturierung und des Autoritätsbesitzes über den Orient“ (1981, S. 10) analysierte. Auch wenn es Said um die akademische Orientalistik der Kolonialmächte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts ging, ist sein Vorwurf weiterhin aktuell. Während zwar von unten inzwischen der “Tahrir-Platz” zum geflügelten Wort mit universaler Einsetzbarkeit aufgewertet wird, zeichnen die konventionellen Medien in Europa weiterhin gewohnte Bilder eines “Orients”. Nicht nur zum arabischen Frühling und zum interkulturellen Dialog interviewte REMID Wenke Krestin von eurient e.V.
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Tags:Arabische Welt, Dialogkritik, Kolonialismus, Maghreb, Orientalismus
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Sonntag, 13. November 2011
Wie bereits schon einmal angekündigt, sollen im REMID-Blog neben Wissenschaftlern und Vereinen, die sich mit Religionen beschäftigen, auch religiöse Gemeinschaften selbst zu Wort kommen. Folgendes Interview mit der Marburger Ahmadiyya-Gemeinde ergänzt dabei das Projekt der lokalen Religionsforschung von Hermann Ruttmann: “Vielfalt der Religionen am Beispiel der Glaubensgemeinschaften im Landkreis Marburg-Biedenkopf” von 1995. Die seit 2009 in Räumlichkeiten in der Bunsenstraße ansässige Gemeinde konnte damals noch nicht in das Projekt eingebunden werden. 2005 zählte REMID 50.000 Ahmadiyya-Gläubige bzw. 244 Gemeinden in Deutschland, religiöse Flüchtlinge aus Pakistan stellen einen größeren Anteil. Kamran und Saadat berichten über das Leben als Angehörige einer muslimischen Minderheit in Deutschland.
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Tags:Islamfeindlichkeit, Jesus Christus, Koran, lokale Religionsforschung, Moscheebau, Prophetentum, Religionsstifter, Religionsunterricht, Seelsorge
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Freitag, 07. Oktober 2011
Bei REMID besteht die Möglichkeit, als Institution Mitglied zu sein. Dies nutzen ein Unternehmen, mehrere Religionsgemeinschaften (z.B. die
Deutsche Buddhistische Union) sowie das inhaltlich verwandte Schweizer Projekt
INFOREL. Während REMID 1989 von ReligionswissenschaftlerInnen gegründet wurde, waren es Angehörige von elf Religionsgemeinschaften, welche 1987 INFOREL ins Leben riefen, um differenzierte, unabhängige Information über Religionen, kirchliche Gemeinschaften, religiöse und weltanschauliche Bewegungen anzubieten. Wir interviewten den Leiter, den Religionswissenschaftler
Christoph Peter Baumann.
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Tags:Dialog, Dialogkritik, Materialkoffer, NAK, Religionen lokal, Religionskalender, Schweiz
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Donnerstag, 15. September 2011
Weder Islam, Buddhismus oder Hinduismus haben es bislang geschafft, als Körperschaft des Öffentlichen Rechtes anerkannt zu werden. Dabei sind Buddhisten ein nicht zu vernachlässigender Faktor in der deutschen Religionslandschaft geworden, der z.B. rein zahlenmäßig durchaus dem Judentum nahekommt. REMID befragte Michael A. Schmiedel zu aktuellen Entwicklungen des Buddhismus in Deutschland und global, zur Ost-West-Brille, mit der häufig Religionen aus Asien betrachtet werden und zur Rolle des interreligiösen Dialogs.
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Tags:Konstruktivismus, Konversion, Körperschaft des Öffentlichen Rechts, Meditation, Mystik, Religionspsychologie, Zen
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