Lovecraft goes Magick: Cthulhus Ruf in Phantastik und (neuer) Religion

Cthulhu – aus den Erzählungen Howard Philips Lovecrafts – ist populär. Auch in der Comic-Serie „Southpark“ taucht der „dunkle Lord“ auf, um sich mit Cartman alias the Coon zusammen die Welt untertan zu machen („Es steht alles in den Prophezeiungen des Necronomicon“, in: Staffel 14, Folge 12, Mysterion schlägt zurück, 2010, 3:40), nachdem Bohrungen eines bekannten Ölförderungsunternehmen auf dem Mond dazu führten, den „mächtigen Cthulhu“ „heraufzubeschwören“. Allerdings nicht nur im Comic erhält dieses Phantastik-Motiv eine reale Gestalt, auch im zeitgenössischen Okkultismus. REMID interviewte dazu Friedemann Rimbach-Sator (Religionswissenschaft Marburg, vgl. auch seine Gastbeiträge zur Dialogforschung und Religionskritik).

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Esoterik: Ein ungewolltes Kind von Reformation, Aufklärung und Kolonialismus?

„Esoterisch“ nannte man diejenigen Schriften des Aristoteles, welche nur seinem engeren Schülerkreis vorbehalten waren. Bis auf wenige Ausnahmen haben nur sie die Zeiten überdauert. Heute meint „Esoterik“ etwas völlig anderes (vgl. unsere Kurzinformation). Umstritten ist das Verhältnis zum Begriff „Religion“. 10,6% des Sachbuchmarktes macht die Kategorie „Psychologie, Esoterik, Spiritualität, Anthroposophie“ aus (1. Quartal 2011). Dabei bestehen viele Vorurteile sowohl über Nutzer wie auch Anbieter esoterischer Angebote.

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