Spiritualität als Friedenswerkzeug. Interviews aus einer jüdisch-palästinensischen Dorfgemeinschaft

Annalena Groppe hatte beim Münsteraner REMID-Vortragsabend im Oktober 2014 über „Spiritualität als Friedenswerkzeug“ vorgetragen. Sie war in Neve Shalom / Wahat al-Salam (Oasis of Peace) auf halbem Weg zwischen Jerusalem und Tel Aviv, um Interviews in dieser jüdisch-palästinensischen Gemeinschaft zu machen. Wir befragten sie zu ihrem Forschungsprojekt. Annalena Groppe studierte den Bachelor in Religions- und Sozialwissenschaft an der Ruhr-Universität in Bochum mit Schwerpunkten in qualitativer Religionsforschung sowie Religionssoziologie. Momentan studiert sie das Master-Programm „Peace, Development, Security and International Conflict Transformation“ an der Universität Innsbruck.

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Konfliktfaktor Religion? Der Beitrag der Friedens- und Konfliktforschung am Beispiel eines Sammelbandes zu Südasien

Wie beschäftigen sich andere Fachrichtungen mit dem Thema „Religion“? Nicht erst die internationalen Entwicklungen dieses Jahres machen es unverzichtbar, die entsprechenden Arbeiten der Friedens- und Konfliktforschung zur Kenntnis zu nehmen. Die folgende Rezension des Sammelbandes „Konfliktfaktor Religion? Die Rolle von Religionen in den Konflikten Südasiens“ (herausgegeben von Janet Kursawe und Verena Brenner 2013; Baden-Baden: Nomos, Reihe „Religion – Konflikt – Frieden“, Band 6) aus der Zeitschrift Wissenschaft & Frieden (Ausgabe 3-2014, Printversion) dürfen wir mit freundlicher Genehmigung durch die Redaktion an dieser Stelle abdrucken. Der Autor Johannes Maaser wurde im REMID-Blog bereits „live von einer Feldforschung in Uganda“ – gemeinsam mit Lydia Koblofsky – interviewt.

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Vernetzt: Politik, religiöse Nicht-Regierungs-Organisationen und Globalisierung

Der insbesondere durch die Medienwahl und Spracheinschränkungen bedingte quasi-nationale Blickwinkel auf die Welt ist oft blind für globale Zusammenhänge. Das gilt auch für religiöse Nicht-Regierungs-Organisationen (NGOs) bzw. überhaupt für die Grade internationaler Vernetzung religiöser Gemeinschaften einerseits wie für das Netzwerken in einer fernen „Diaspora“. Der Begriff, der ursprünglich die „Zerstreuung“ des Judentums nach der Zerstörung des Zweiten Tempels bedeutete, bezeichnet in den Arbeiten von Robin Cohen die gemeinschaftsstiftende Erinnerung an einen Migrationsbezug. Zu transnationalen religiösen NGOs insbesondere im Kontext der Vereinten Nationen – das ist der Forschungsgegenstand eines aktuellen Projektes des Instituts zur Erforschung der religiösen Gegenwartskultur der Universität Bayreuth -, aber auch zur Rolle von sogenannten „Migrantenvereinen“ für die Integration interviewte REMID den Leiter des Forschungsprojekts, Dr. Karsten Lehmann.

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Live von einer Feldforschung in Uganda

Lydia Koblofsky und Johannes Maaser sind KulturwissenschaftlerInnen und AbsolventInnen des Marburger Masterstudiengangs Friedens- und Konfliktforschung. Von Dezember 2010 bis Juni 2011 arbeiteten sie als Volunteers für das Peace and Conflict Studies Programme der Makerere University in Ugandas Hauptstadt Kampala. Kurz vor Ende ihres Aufenthalts in Afrika stellen sich die beiden für ein Interview zur Verfügung.

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