Caitanyas Erbe: Heterogenität und Mitgliederfluktuation in der Hare Krishna Bewegung

473px-Chaitanya-Mahabrabhu-at-JagannathREMID interviewte Ben Heimann (Universität Münster) zu reformhinduistischen Bewegungen, Hinduismus in Deutschland und Vielfalt in der Hare Krishna Bewegung.

Abbildung: Caitanya Mahaprabhu, Fotographie eines Gemäldes von ca. 1900.

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Übersetzer als Konquistadoren. Eine Geschichte der „Eroberung“ heiliger Texte durch den Westen

So wie viele historische Irrtümer über Andersgläubige oder „fremde Kulturen“ häufig auf Unkenntnis oder irrtümlicher Kenntnis beruhen, existieren heute insofern falsche Einschätzungen vergangener Kulturepochen und ihrer Konfliktlagen, als dass der Weg der Kunde in den Westen nicht geläufig ist. Die Geschichte erster Beschreibungen und früher Übersetzungen z.B. nicht-christlicher heiliger Texte eröffnet dabei einen anderen Blick sowohl auf die für eine Globalisierung bedeutsame philologische Aufarbeitung dieser Wissensbestände durch die „westlichen Kulturen“ (vgl. aber auch Interview zum Eurozentrismus) als auch auf diejenigen Transformationsprozesse, welche durch diese sozusagen „geistige Eroberung“ des Fremden allmählich in Gang gebracht worden sind.

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