Islamophobie: Pauschale Ablehnung einer gesamten Religionsgemeinschaft hat mit Religionskritik nichts zu tun

Während die schwarz-gelbe Regierungskoalition ihre ursprünglichen Pläne zur Kürzung der Programme gegen Rechts zurücknehmen will, kritisieren konservative Stimmen „Symbolpolitik“ oder streiten um die Extremismusklausel (welche auch manche Kooperationspartner beim Kampf gegen Rechts betrifft). Alle Erklärungen und Absichten angesichts der aktuellen Rechtsterror-Debatte sollten sich aber nicht allein auf altbekannte Milieus wie die Neonazi-Szene oder ein neu zur Diskussion stehendes NDP-Parteiverbot konzentrieren: So verwundert es kaum, dass wenige jetzt Thilo Sarrazin ins Gedächtnis rufen, der letztes Jahr mit seinem Bestseller „Deutschland schafft sich ab“ demonstrierte, dass rechte Positionen in Bezug auf den Islam viel tiefer in der Gesellschaft verwurzelt sind. Wir interviewen dazu den Buchautor und Religionswissenschaftler Florian Illerhaus.

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