„Islam in der Krise“: Interview mit Buchautor Dr. Michael Blume

Schon früher hatte Dr. Michael Blume öffentlichkeitswirksam aufgezeigt, dass die Idee einer „Islamisierung des Abendlands“ ein Mythos ist. Den Kern bildeten damals Argumente aus seinen Forschungen zu Religion und Demografie. Ein Interview mit dem Magazin Qantara.de, ein halbes Jahr später (Ende 2016), hat bereits einige Akzente verschoben und neue Teilfelder eines großen Themas erschlossen: „Mythos von der Nicht-Säkularisierung von Muslimen. Stiller Rückzug statt Islamisierung“. Wiederum etwas mehr als ein weiteres halbes Jahr später liegt das Buch dazu vor: „Islam in der Krise. Eine Weltreligion zwischen Radikalisierung und stillem Rückzug“ (Patmos 2017; mit Buchtrailer). Aktuell ist bereits die 2. Auflage in Vorbereitung.

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Islamkritik und Rassismus. Ein Briefwechsel über einen Essay von Ahmad Mansour


In der linksliberalen Taz veröffentlichte Ahmad Mansour am 9. Juli 2016 einen Essay „Linke und Muslime – Wir sind nicht eure Kuscheltiere“, mit dem Untertitel: „Das linksliberale Spektrum tut sich schwer mit kritischen Muslimen. Es erklärt sich zum Beschützer konservativer Muslime und macht sie so zu Opfern“. Folgende Diskussion von Christoph Wagenseil (REMID) und Verena Maske, Religionswissenschaftlerin mit Schwerpunkt islamische Gegenwartskultur (Universität Marburg), ging von diesem Essay aus.

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