Bis 120! – Altersbilder im Judentum

„Demografie entscheidet alles“, zitiert Gil Yaron im Juli in der Rhein-Neckar-Zeitung Amnon Sofer, Professor für Geographie in Haifa, dessen Annahmen zur künftigen Bevölkerungsverteilung in Israel und den umstrittenen Gebieten israelische politische Debatten anstoßen. Ebenfalls im Juli schreibt Mathias Kamann in der Welt: „Deutschen Juden droht Armut im Alter„: Heute garantierten sie den Bestand jüdischer Kultur – morgen werden die meisten arm sein. Denn knapp 90 Prozent der hier lebenden Juden sind Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion und haben nur minimale Rentenansprüche. Wie ist die Situation jüdischer SeniorInnen in Deutschland? Welche Altersbilder gibt es im Judentum? Zu diesem Thema interviewten wir die Religions- und Kulturwissenschaftlerin Maria Mahler.

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„Religion was here – Religion und Populärkultur“: Bericht vom Studierenden-Symposium der Religionswissenschaft

Das 20. Symposium der Studierenden der Religionswissenschaft fand vom 09. bis 12. Mai 2013 in Marburg statt. Das Thema der Tagung „Religion was here – Religion und Populärkultur“ wurde in vielen studentischen Vorträgen aufgegriffen und diskutiert. Das Symposium geht auf eine studentische Initiative zurück und fand vor zwanzig Jahren zum ersten Mal in Marburg statt. Seitdem wechselt es jährlich seinen Standort. Die viertägige Tagung bot Studierenden der Religionswissenschaft die Gelegenheit mit Kommilitonen und Kommilitoninnen in Kontakt zu kommen, neue Studienstandorte und -schwerpunkte kennen zu lernen und aktuelle Themen in Vorträgen, Diskussionen und Workshops gemeinsam zu erarbeiten. Dabei wurde das breite Spektrum der religionswissenschaftlichen Themen auf kreative Weise aufgegriffen und dargestellt. Studierende von Universitäten aus dem deutschsprachigen Raum präsentierten ihre Ergebnisse aus Abschlussarbeiten, Forschungsprojekten oder Hausarbeiten.

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