Mit ‘Rechtsradikalismus’ getaggte Artikel

“Eine exorbitante Entwicklung rassistischer Angriffe”: Forschungsbericht zur Kontinuität und Aktualität einer Ideologie

Mittwoch, 23. Januar 2013

“Hass hat Zukunft”, so ist der Aufmacher der Titelseite der Jüdischen Alllgemeinen vom 10. Januar 2013 überschrieben. Hannes Stein argumentiert, “Judenfeindschaft wird zunehmend salonfähig. Bald kann man sich auch wieder stolz dazu bekennen”. Jakob Augsteins Meinungen, für die ihm auf einer Liste der “zehn schlimmsten” Antisemiten des Jahres 2012 vom Simon-Wiesenthal-Zentrum in Los Angeles ein Platz zuteil wurde, werden laut Stein von der Mehrheit der Deutschen geteilt. “Hass hat Zukunft” gilt leider ebenso für rassistische Ressentiments. Mehr noch: Bezüglich Rassismus hat der Historiker Dr. Harry Waibel einen aktuellen Forschungsbericht vorgelegt, der aufzeigt, in welchen Dimensionen Rassismus in der Geschichte der beiden deutschen Republiken eine Rolle inne hatte. Die Opfer des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) sind zudem nur die bekanntesten Todesfälle mit rassistischen Hintergrund. REMID interviewte den Autoren zu seinem neuen Buch.

Zum Lesen des ganzen Artikels klicken Sie bitte auf die Überschrift.

Aussteiger. Zur Geschichte eines einstigen Modewortes

Freitag, 14. Oktober 2011

Von “Neoprimitiven” spricht Peter Mühlbauer angesichts der Gruppe(n?), die sich nach isländischen Vulkanen “Das Grollen des Eyjafjallajökull” oder auch “Hekla” nennen und laut ihrer Bekennerschreiben auf indymedia.org (man googele selbst) “die quälende und mörderische Normalität” mit Anschlägen (vor wenigen Tagen auf Berliner Schienennetze) bestreiken möchten. Einerseits geht es um Themen wie Atomausstieg, Waffentransporte, Kapitalismuskritik (”Alternativlosigkeit”), aber den zitierten Journalisten stört wohl im Besonderen die allgemeine Technikfeindlichkeit der anonymen Autoren: “Dabei sollen wir uns einfach an Ersatzscheiße gewöhnen, die zwischen uns Menschen installiert wird: Eben Handys, I-Phone, Internet, Mobilität”. Der gewaltverherrlichende Text möchte dabei suggerieren, per “Entschleunigung” müsse das “mörderische Spektakel” erst gestoppt werden, damit nicht mehr gelte: “Aussteigen geht nicht” .

Doch um was geht es eigentlich bei Aussteigern? Dieser Ausdruck ist in der Religionswissenschaft ja nicht gänzlich unvertraut.

Zum Lesen des ganzen Artikels klicken Sie bitte auf die Überschrift.