Mit ‘Vermögenspsychologie’ getaggte Artikel

Ein Versuch über Rudolf Ottos „Das Heilige“

Sonntag, 22. April 2012

Gewisse Schwierigkeiten können sich demjenigen in den Weg stellen, der zu Beginn des 21. Jahrhunderts versucht, sich auf eine angemessene Weise dem Werk Rudolf Ottos zu nähern. Sein Hauptwerk „Das Heilige – Über das Irrationale in der Idee des Göttlichen und sein Verhältnis zum Rationalen“ von 1917 (im folgenden zitiert nach der 23-25. Auflage, München: Beck 1936; die eigenwillige Orthographie entstammt Ottos Wunsch) mag ein Meilenstein in der Geschichte der Religionswissenschaft sein, doch erscheint es für den Fachfremden erst einmal so, als spiele Ottos Werk in aktuellen Diskursen kaum eine Rolle. Sein Begriff des „Numinosen“ hingegen ist wohl in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen, wie ein kurzer Blick ins Internet ergibt.

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Heilige Medien: Von der Teufelsbibel bis zur Tempel-App

Samstag, 25. Februar 2012

Die Zeichen haben längst die Starre steinerner Monumente hinter sich gelassen, Rechnungen bzw. andere ökonomische Texte sind handlicher geworden als etwa VAT 12770, eine sumerische Cuneiform im Vorderasiatischen Museum Berlins aus Fara (Periode ED IIIa, ca. 2600-2500 v.u.Z.). Inzwischen erlauben mobile Endgeräte, dass man z.B. jederzeit in der Lage ist, die nächstliegende Moschee zu finden (zumindest im United Kingdom und in Nordamerika; entsprechend gibt es einen buddhistischen “Temple Finder”) oder sogar weltweit Restaurants mit “halal food“. Abgesehen von der dabei relevanten GPS-Ortungsfunktion des mobilen Endgerätes – wie unterscheiden sich solche Medien von den weniger Handlichen? Wie viel Inhalt steckt in der Medienrevolution? Was bedeutet diese für heilige Texte? Können virtuelle Orte heilig sein?

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