Grafik-Titel: Methoden - so arbeiten wirGrafik: Logo Lernwerkstatt Weltreligionen

 

Methodische Vielfalt

In unseren Angeboten - individuell abgestimmt auf die jeweiligen Gruppen - kommen verschiedene Methoden zum Einsatz, zum Beispiel: Lernen an Stationen, interkulturelle Planspiele, Erkundungsrallye, Quiz, Nutzung außerschulischer Lernorte...

 

Kooperationen

Zusätzlich zu den Methoden, die durch unser Team angewendet werden, gibt es durch Angebote mit Kooperationspartner die Möglichkeit, die methodische Viefalt zu erweitern.
So bringt etwa "People's Theater" einen theaterpädagogischen Ansatz mit.

 

Gemeinsame Basis: Lernen mit allen Sinnen

"Lernen mit allen Sinnen" fasst das erfahrungsorientierte Konzept zusammen. Das beinhaltet das verschiedene Aspekte, die wir in unseren Angeboten umsetzen:
 

Hören und sehen. Religiöse Musik, Gesänge und Rezitationen heiliger Schriften sowie altersgemäße Geschichten aus Kinderbüchern der Religionen sprechen den auditiven Sinn an. Visuelle Einblicke unter Verwendung von Dias, Postkarten, Bildbänden, Fotos und Videofilmen ergänzen das Bild.
 

Begreifen. Die Kinder sollen das Andere begreifen lernen, indem sie direkte Erfahrungen mit religiösen Objekten und Kultgegenständen sammeln: die verwendeten Materialien, Formen, ihr Aussehen, enthaltene Symbole brauchen nicht aus der Ferne betrachtet werden, sondern sind greifbar nah. Die Objekte werden in eigenen Materialkoffern zur Verfügung gestellt. Museumspädagogisch begleitete Besuche der Religionskundlichen Sammlung in Marburg als einem der drei einzigen auf Religionen spezialisierten Museen Europas bieten weitere Eindrücke religiöser Vielfalt.
 

Kreativität. Besonderes Augenmerk wird auf die Motivierung der Kinder durch das Einbeziehen ihrer praktischen und kreativen Fähigkeiten gelegt. Das Basteln von religiösen Stätten und Objekten, das Kochen und Backen heiliger Speisen im Zusammenhang mit den behandelten religiösen Festen und Speisegeboten oder die Umsetzung der Erfahrungen in Bildern und Plastiken fördern die eigene Auseinandersetzung und dienen auch dazu, das Interesse der Teilnehmenden am Thema zu wecken und wach zu halten. Sie machen Fremdes zu Eigenem. Selbst hergestellte Büchlein zu den jeweiligen Glaubensrichtungen oder das Führen eines Forschungstagebuchs über die absolvierten Stationen helfen den Kindern, das neu Gelernte zu dokumentieren und leichter in Erinnerung zu behalten.
 

Teamarbeit. Das selbstständige und eigenverantwortliche Erarbeiten von bestimmten Themen oder Arbeitsaufträgen in der Gruppe ist ein weiteres wesentliches Element der Lernwerkstatt. In Teamarbeit können die Schülerinnen und Schüler etwa gemeinsam Collagen zu ausgewählten Themen wie religiösen Festen, Lebenszyklen und heiligen Orten erstellen, ein Weltreligionen-Quiz und eigene kleine Recherchen im Internet bearbeiten sowie bspw. christliche, jüdische und muslimische Spuren in ihrer Stadt fotografieren. Auf einer Rallye durch die Religionskundliche Sammlung können sie Arbeitsblätter mit diversen Aufgaben, Beobachtungen und Rätseln lösen.
 

Begegnung. Der Besuch der Kirchen, Moscheen und Synagogen mit dem Befolgen daran gekoppelter Vorschriften sowie die Möglichkeit zum Fragenstellen an praktizierende Gläubige unterstützen die Sensibilisierung und das Verständnis der Kinder für andere Sichtweisen und Einstellungen. Durch die direkte Begegnung mit den Angehörigen der jeweiligen Religionsgemeinschaften entdecken sie die Präsenz des Anderen vor Ort.

 

 
Religionswissenschaftlicher Medien- und Informationsdienst e. V. REMID
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