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Religionen anders zum Thema machen

Vier Faktoren bestimmen das Projekt "Lernwerkstatt Weltreligionen":
 

Sensibilisierung für Religionen. "Religion" gehört zum Leben von Schülerinnen und Schülern. Deshalb kann die Auseinandersetzung mir Religionen nicht auf den konfessionellen Religionsunterricht oder das Ersatzfach Ethik beschränkt bleiben. Religionen müssen fächerübergreifend zum Thema gemacht werden.
 

Prävention von Rassismus. Die frühzeitige Beschäftigung mit (fremden) Religionen, das Kennenlernen anderer Glaubensformen insbesondere der Mitschülerinnen und Mitschüler, die kreative Auseinandersetzung mit Religionen sensibilisiert für die Bedeutung von Religionen jenseits medialer Kontroversen. Damit leistet die Lernwerkstatt Weltreligionen einen Beitrag zur Prävention von Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Ausgrenzung von Minderheiten.
 

Im Zentrum stehen die Kinder und Jugendlichen. Bei allen Angeboten stehen die Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt. Es sind ihre Interessen und Fähigkeiten, ihre Kenntnisse und Neugierde, die das gemeinsame Arbeiten bestimmen.
 

Kreativität, Kommunikation und Akzeptanz. Dabei wissen wir, dass das Reden über Religionen auch für Schülerinnen und Schüler nicht selbstverständlich ist. Deshalb verknüpfen wir in den Angeboten der Lernwerkstatt Weltreligionen kreative Zugänge (Musik, Basteln, Kochen etc.) mit Lerneinheiten und nutzen außerschulische Lernorte wie Moscheen und Synagogen. Dadurch sollen Kinder und Jugendliche Religionen mit allen Sinnen erfahren und neugierig werden auf Fremdes, Anderes, Ungewohntes.
Wir wollen eine Herangehensweise überwinden, die Religionen vor allem als Systeme von Glaubenssätzen begreift und die den Glauben an einen Gott in das Zentrum stellt. Alle Religionen und auch die nichtreligiöse Haltung haben ihre gleiche Berechtigung. Die Auseinandersetzung geschieht über das Leben, nicht über Lehrsätze. Wer sich mit Religionen beschäftigt, kann, muss aber selbst keinen Glauben haben. Im Zentrum steht die Grundhaltung: Den Glauben oder Nicht-Glauben der anderen akzeptieren.

 

 
Religionswissenschaftlicher Medien- und Informationsdienst e. V. REMID
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