| Netzwerk
Migration und Religion
Ein Projekt der Integrationsbeauftragten des Bundes und von REMID |
| Mit einer Tagung am 22.
April 2004 in Berlin startet das "Netzwerk Migration und Religion". Initiatoren
und Veranstalter sind die Beauftragte der Bundesregierung für Migration,
Flüchtlinge und Integration und der Religionswissenschaftliche Medien-
und Informationsdienst e.V. REMID.
Das "Netzwerk Migration und Religion" will bundesweit Leute aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung, Religionsgemeinschaften und Non-Profit-Organisationen in Kontakt bringen, die sich praxis- und alltagsnah zu Fragestellungen, Problemen und Konflikten rund um die Religion von Zuwandern auszutauschen. Es bietet seinen Mitgliedern Gelegenheit zum Dialog, zu gegenseitigem Lernen und Perspektiven der Zusammenarbeit. Integrationsfragen und Anliegen der Religionsgemeinschaften stehen dabei im Mittelpunkt. Von der Relevanz des "Faktors Religion" in der Integration von Zuwanderern ist in Fachkreisen von Wissenschaft und Praxis zunehmend die Rede. Bisher gibt es zu diesem Thema jedoch wenig Literatur und Forschung. Das Netzwerk will Impulse setzen, um die Zusammenhänge von Religion und Migration sichtbarer zu machen, die öffentliche Wahrnehmung schärfen und weiterführende Reflexion befruchten. Das Netzwerk steht allen Interessierten offen. In regelmäßigem Abstand werden Veranstaltungen wie Tagungen, Expertengespräche und Runde Tische Gelegenheit zum direkten Austausch bieten. Darüber hinaus werden Angebote im Internet die gegenseitige Vernetzung und die Informationsvermittlung fördern. Die Starttagung im April
gibt einen Überblick über den Stand der wissenschaftlichen Beschäftigung
mit der Thematik und über aktuelle Problemstellungen auf kommunaler
Ebene.
Kontakt Arbeitsstab
der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge
und Integration
REMID
– Religionswissenschaftlicher Medien und Informationsdienst e. V.
à
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