REMID leistet einen Beitrag zur Interkulturellen Woche in Erfurt: Podiumsdiskussion “Religion in der Moderne” am 25. September

Die Moderne stellt verschiedene Herausforderungen an Politik und Gesellschaft, wie auch an die vielen in Deutschland vorzufindenden Religionsgemeinschaften. In aktuellen öffentlichen Diskussionen wurde verschiedenen Religionsgemeinschaften vorgeworfen, diesen Herausforderungen aus dem Weg zu gehen, unmodern zu sein oder nicht an die moderne Gesellschaft angepasst zu sein.

Worin bestehen diese Herausforderungen und wie können die Menschen, gleich ob religiös oder nicht, diesen Herausforderungen begegnen? Diesen Fragen geht REMID in Form einer Podiumsdiskussion am 25. September 2012 (18-20 Uhr) nach, die in Zusammenarbeit mit der Universität Erfurt als Beitrag zur Interkulturellen Woche 2012 durchgeführt wird. Gäste auf dem Podium sind Mitglieder verschiedener in Thüringen vertretener Religionsgemeinschaften: der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden in Deutschland, des Islam, der Römisch-Katholischen Kirche und der Russisch-Orthodoxen Kirche. Die kulturwissenschaftliche Sichtweise auf das Thema wird ein Religionswissenschaftler der Universität Erfurt dem Publikum näher bringen. Veranstaltungsort ist das Café Nerly, Marktstrasse 6, 99084 Erfurt. Eintritt frei!

Weltuntergänge 2012? REMID-Beitrag im neuen Themenheft der Gesellschaft für Anomalistik

Im letzten Jahr hatte die Gesellschaft für Anomalistik einen Preis ausgeschrieben. Es galt, einen wissenschaftlichen Artikel zum Mythos um den 21. Dezember 2012 einzusenden. REMID-Mitglied Kris Wagenseil, inzwischen einer von drei Vorsitzenden, nahm mit einem Beitrag “Der Diskurs um Weltuntergänge 2012 – Kritische Anmerkungen zu Esoterik und Geschichtsphilosophie” teil. Das Themenheft ist jetzt Ende August erschienen.
Grafik: Pfeil nach rechts Weiter zur Beschreibung auf den Seiten der ZfA

Programm “REMID lädt ein” im Sommersemester 2012

  • Am Mittwoch, den 23.5. 16:00 Uhr findet eine Stadtführung zum jüdischen Leben mit anschließendem Synagogenbesuch statt. Die Veranstaltung beginnt an der mittelalterlichen Synagoge ( Grafik: Pfeil nach rechts Poster).
  • Am Mittwoch, den 27.6. 16:00 Uhr geht es um die Zeugen Jehovas, Treffpunkt ist der Königreichssaal im Lintzingsweg 13 ( Grafik: Pfeil nach rechts Poster).
  • Am Montag, den 9.7. 16:00 Uhr steht Wicca, die Religion der modernen Hexen, in Marburg und Umgebung im Mittelpunkt. Treffpunkt ist hier der Eingang vom Alten Botanischen Garten am Pilgrimstein, schräg gegenüber vom Parkhaus ( Grafik: Pfeil nach rechts Poster).

Für das Programm zum Wintersemester 2012/13 verfolgen Sie die Informationen auf unserer Startseite.

Vortrag in der Gebrüder-Grimm-Stube am 30. April

Grafik: Vortrag Hexen und MärchenHarry Potter, Bibi Blocksberg und Gandalf sind Jedem vertraut. Auch das Grimmsche Märchen mit der Knusperhexe. Woher kommen die Motive, die wir aus Märchen und Fantasy kennen? Was ist ihre eigentliche Geschichte? Und wie setzt sich diese bis heute fort? Welche Rolle haben dabei unsere heutigen fiktiven Magie-Experten? Einige Antworten liefert der Vortrag von REMID-Referent Kris Wagenseil in der Brüder-Grimm-Stube, Markt 23 in Marburg, am 30. April um 19 Uhr.
Grafik: Pfeil nach rechts Im REMID-Blog: Märchen und Magie zwischen Wirklichkeit und Fiktion

Shree Aasamai Mandir – Exkursion zum afghanisch-hinduistischen Tempel

Am 26. März bietet REMID eine kostenfreie Exkursion zu dem Afghan Hindu Verein in Frankfurt am Main an. Nachmittags, um 13:35 Uhr fahren wir gemeinsam vom Marburger Hauptbahnhof zu dem zugehörigen hinduistischen Tempel. Dort wird es – wie bei den anderen “REMID lädt ein…”-Veranstaltungen – ein Impuls-Referat von REMID geben. Danach haben wir die Möglichkeit, an den Fastenfeierlichkeiten der Gläubigen beobachtend teilzunehmen und ins Gespräch zu kommen, weiterhin erhalten wir eine Führung durch den Tempel.
Symbol: Pfeil rechts Poster zur Veranstaltung

Kooperation mit Ausländerbeirat Marburg

Der Ausländerbeirat der Stadt Marburg und der Religionswissenschaftliche Medien- und Informationsdienst (REMID) haben eine Zusammenarbeit vereinbart. Aufklärung und Information über religiöse Vielfalt und Erscheinungsformen sind dabei wesentliche Anliegen. “Es gibt nicht ein Christentum, einen Islam oder einen Buddhismus”, betonte die REMID-Vorsitzende Maria Mahler zur Kennzeichnung der Vielfalt und Verschiedenartigkeit innerhalb der religiösen Orientierungen. „Fehlinformationen sind nicht selten eine Ursache von Konflikten“ ergänzt Maria Hennig vom Ausländerbeirat.
Grafik: Pfeil nach rechts Artikel “Kooperationsprojekt: Religiöse Vielfalt wahrnehmen und verstehen lernen” das-marburger.de.