Sonderrundbrief 1/2018 erschienen & 30 Jahre REMID am 6. Februar

Liebe REMIDians und Interessierte,

der Rundbrief konnte leider 2018 nicht im üblichen Rhythmus erscheinen. Nehmen Sie mit ihm unsere Einladung für die 30-Jahres-Feier einschließlich Mitgliederversammlung zur Kenntnis.

Am 6. Februar 2019 lädt Sie REMID herzlich zu einer kleinen Feier im Rahmen der „Religion am Mittwoch“-Reihe ein, die 2017 – gemeinsam mit der Religionskundlichen Sammlung – bereits ein Jubiläum feierte. Nach der obligatorischen Mitgliederversammlung, beginnt der öffentliche Teil der Veranstaltung mit einigen Grußworten und einer Podiumsdiskussion zum Thema „Wieviel Religion verträgt die Öffentlichkeit?“. Wie kann Religionswissenschaft solche Fragen aus dem öffentlichen Diskurs verhandeln? Auf dem Podium können Sie die Religionswissenschaftlerinnen Verena Maske und Judith Stander-Dulisch erleben. Die Moderation übernimmt der REMID-Vorsitzende Christoph Wagenseil.

Judith Stander-Dulisch (Ruhr-Universität Bochum, Centrum für Religionswissenschaftliche Studien)

Dissertation: Glaubenskrisen, Neue Religionen und der Papst. Religion in »Stern« und »Spiegel« von 1960 bis 2014

Forschungsschwerpunkte: Religion und Medien, Medienlinguistik, Religiöse Gegenwartskultur in Deutschland

„Der Papst twittert, die Meditations-App klingelt und dazu gibt es täglich Schlagzeilen zu religiösen Themen – Die Verbindung von Religion, Medien und Öffentlichkeit ist kein neues Phänomen, jedoch in neuen Formen vertreten. Ein kritischer Umgang mit Text und Bild scheint dabei angebracht zu sein“

Verena Maske (Leibniz Universität Hannover, Abteilung Religionswissenschaft)

Dissertationsprojekt: „Alles Ummah oder was?“ Identitätskonstruktionen junger Musliminnen zwischen Individualisierung und Vergemeinschaftung. Eine empirische Studie zur islamischen Jugendkultur in Deutschland

Forschungsschwerpunkte: Religiöse Gegenwartskultur in Deutschland, insbesondere islamische Jugendkultur, Gender und Religion, religionswissenschaftliche Theorien und Methoden

„Keine Religion ist in den Medien so präsent wie der Islam, es ist sogar von einer Muslimisierung öffentlicher Debatten die Rede. Anhand solcher islambezogenen Debatten wird über Grade und Formen der Säkularisierung ebenso wie über gesellschaftliche Werte und Normen, insbesondere bezogen auf die Geschlechterordnung, sowie über Abwertungen und Ausgrenzungen gerungen. Eine differenzierte und nach allen Seiten hin kritische religionswissenschaftliche Analyse kann dabei helfen, Debatten zu versachlichen und konstruktiv zu lenken – dies sollte sich die Religionswissenschaft stärker zur Aufgabe machen.“

Lesen Sie weiter:

Pfeil nach rechts Sonderrundbrief 1/2018.

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